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Bansmeer

Das Bansmeer ist ein flach eingedeichter, weitgehend naturnaher, etwa 40 ha großer Binnensee. Er liegt in der Moormarsch am Geestrand der ostfriesischen Geest östlich der Seehafenstadt Emden an der Autobahn A 31. Das Bansmeer ist ca. 1 m tief, hat aber wegen früherer Sandentnahme eine Stelle mit einer Tiefe bis zu 17 m und entsprechenden Scharkanten. Seit 1975 ist das Bansmeer und seine Umgebung in den Gemarkungen Riepster Hammrich, Riepe, Petkum und Uphusen in einer Größe von insgesamt etwa 48 ha unter Naturschutz gestellt worden.

Das Bansmeer gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung und stellt eine wertvolle Lebensstätte für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften dar: Auf der West- und Südwestseite liegt eine breite Verlandungszone mit Schilfröhrichten, denen zum Wasser hin Schmalblätterige Rohrkolben und Deichbinsen vorgelagert sind. Das Gebiet ist Brut- und Lebensraum zahlreicher Sumpf- und Wasservögel, darunter Rohrweihe und Teichrohrsänger, außerdem Rast- und Überwinterungsplatz für nordische Zugvögel, insbesondere Enten, Taucher und Säger.

Es ist nicht erlaubt, das Bansmeer mit Booten zu befahren. Zur sachgerechten Ausübung der Fischerei außerhalb der Schilfgürtel sind Ruderboote von Fischereiberechtigten von diesem Verbot ausgenommen. Eine Befischung des Meeres vom Ufer aus ist nicht gestattet.


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