Bakken
Bakken (skandinavisch) ist der im Skisprung-Sport gebräuchliche Begriff für die Sprungschanze.
Sprungschanzen für Spitzensportler liegen an steilen Berghängen und erlauben - bei entsprechender Länge und Höhenunterschied - Sprünge von über 100 Meter. Ab etwa 150 m spricht man auch von "Skifliegen".
Aufbau einer Sprungschanze
Die Sprungschanze besteht aus:
- Anlauf: meist auf einem künstlichen Turm errichtet, manchmal auch direkt am Berghang. Auf einem Turm kann die Länge des Anlaufs variiert werden, indem der Ausstieg bzw. der Startbalken, auf dem der Skispringer vor Beginn des Sprunges sitzt, verschoben wird.
- Schanzentisch: Bereich, in dem der Absprung erfolgt.
- Aufsprungbahn: Bereich, in welchem normalerweise der Aufsprung erfolgt. Sie ist im oberen Bereich konvex gekrümmt, im unteren Bereich konkav. Der Übergang zwischen den beiden Krümmungen ist der K-Punkt (kritischer Punkt). Wenn dieser übersprungen wird, erfolgt der Aufsprung in flacher werdendem Gelände und wird dadurch immer schwieriger.
- Auslauf: Bereich zum Abbremsen der hohen Geschwindigkeit, meistens leicht ansteigend gebaut. Hier finden - hinter einer Absperrung - meist auch die Zuschauer Platz.
Die Geometrie der ganzen Schanzenanlage (Länge, Höhe und Neigung des Schanzentisches, Radius und Neigung des Aufsprungbereichs) sind dafür verantwortlich, welche Weite auf einer Schanze theoretisch gesprungen werden kann. In der Praxis kommt dazu noch die Anlaufgeschwindigkeit, die wiederum abhängig ist von den Schneeverhältnissen in der Anlaufspur, der Länge des Anlaufs und dem Wind.
Bekannte Sprungschanzen des Spitzensports
Kleinere Sprungschanzen befinden sich öfters un der Nähe von Städten, beispielsweise
- gurtenpark.ch/pages/gurten_sprungschanze11.htm Am Berner Hausberg Gurten
schlossbergmuseum.de/sportstadt/a1-sportstadt.htm in Chemnitz
sprungschanze.net/www.sprungschanze.net/ (Gründerhaus in Hamburg/ St. Pauli)
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |