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1 Merkmale 2 Bärwurz in der Küche 3 Bärwurz in der Heilkunst 4 |
Im südlichen Schwarzwald wird ein Kräutersalz mit Meersalz und getrocknetem Bärwurz hergstellt- hierfür wird das Kraut vor dem Blühen gesammelt, im Schatten getrocknet und dann kleingemacht und unters Salz gemischt- verhältnis nach belieben . . . .
Merkmale
Bärwurz ist eine bis zu 60 cm hohe und bis zu 30 cm breit werdende, horstbildende, krautige Staude mit attraktivem Blattwerk und weißen Blütendolden, die im Sommer erscheinen. Bärwurz ist einfach zu kultivieren und gedeit auf jeder Art von durchlässigem, aber feuchtem Boden.Bärwurz in der Küche
Das doldenblütige Gewürzkraut wird in
den schottischen Highlands häufig verwendet. Das feine dillartige Laub und die Wurzeln haben einen kräftig-deftigen Geschmack, der z.B. gut mit Schnittlauch in Kräuterquarks passt. In manchen Gegenden wird der Bärwurz zur Herstellung von Kräuterkäse, im Erzgebirge zur Bereitung der „Köppernickel-Suppe“ verwendet. Des weiteren destilliert man in Bayern aus der Wurzel des Bärwurz einen vorzüglichen Verdauungsschnaps gleichen Namens.Bärwurz in der Heilkunst
Gemäß Tabernaemontanus sind die Heilkräfte des Bärwurzes zahlreich:
In der neuzeitlichen Pflanzenheilkunde ist Bärwurz nicht gebräuchlich.
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