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Er beschreibt die Eigenschaft eines Systems, sich selbst zu fördern und die für seine Existenz notwendigen Teile selber zu erzeugen. Es geht also um die Selbstorganisation lebender Systeme, durch ständige, stetige Selbsterneuerung, durch aktive, differenzierte selbstfördernde Umwelt(inter)aktion und durch selbstüberschreitende Vervielfachung. Dabei kann Selbsterneuerung auch so radikale und dynamische Veränderungen wie z.B. Metamorphosen beinhalten.
Autopoiese betont damit eine viel stärker vom System selbst ausgehende und an ihm ausgerichtete (Evolutions-)Aktivität. Im Gegensatz zu einer darwinistischen oder funktional-reduzierenden Sichtweise, nach der das System quasi nur ein Produkt oder Werkzeug äußerer Vorgänge ist, gilt ein autopoietisches System praktisch als selbstbestimmt.
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