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Bei der Aukultation der Lungen wird das normale vesikuläre Atemgeräusch von pathologischen Formen wie dem bronchialen und amphorischen Atmen sowie Atemnnebengeräuschen (Rasselgeräusche und Reibegeräusche) unterschieden.
Bei der Auskultation des Herzens wird zwischen Herztönen und Herzgeräuschen differenziert, wobei die Qualität und Lautstärke der Geräusche auf Schädigungen des Klappenapparates oder Defekte der Herzscheidewände verweisen kann.
Die Herztöne des ungeborenen Kindes werden vor allem in den Spätphasen der Schwangerschaft abgehorcht, um eine beginnende Gefährdung des Kindes bei Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Bei der Auskultation des Bauches wird insbesonders die Darmtätigkeit beurteilt, um einen paralytischen von einem spastischen Ileus bzw. von einem Darmverschluss unterschiedlicher Ursache unterscheiden zu können.
Siehe auch: Doppler-Duplex-Sonografie - Atmung - Gefäßgeräusch
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