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Antriebs-Schlupf-Regelung

Die Antriebs-Schlupf-Regelung (kurz: ASR), auch TCS (kurz für: Traction-Control-System) sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Beim Anfahren mit viel Gas oder bei schlechtem Untergrund wie Eis, Schnee, Rollsplitt, nassem Kopfsteinpflaster (wenig Haftreibung) kann das Rad durchdrehen und das Fahrzeug seitlich wegrutschen.

Droht ein zu starker Schlupf der Antriebsräder, wird das Antriebsmoment durch gezielten Brems- oder/und Motormanagementeingriff reguliert. Das Regelsystem, das seine Informationen u. a. über die ABS-Raddrehzahlsensoren erhält, gewährleistet damit Traktion und Fahrstabilität während der Beschleunigungsphase auf gerader Strecke wie auch bei Kurvenfahrt über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

Umgangssprachlich wird die Antriebs-Schlupf-Regelung oft auch als Antischlupfregelung bezeichnet. Bei der Verwendung von Rädern ist allerdings ein gewisses Maß an Schlupf erforderlich. Eine funktionierende Antischlupfregelung würde deshalb die Fortbewegung auf Rädern unmöglich machen.

Geschichte

Nach der Einführung vom ABS wurde dieses System weiterentwickelt zum ASR.

Markteinführung

1989, Mercedes S-Klasse; Mittlerweile ist es auch beim Motorrad (Honda) zu finden.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.