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Mit dem Begriff ist allerdings noch mehr gemeint, nämlich zum einen größtmögliche Freiheiten für das Individuum, zum anderen das Streben nach Reichtum und zum dritten das Recht auf die Chancengleichheit zur Erreichung von Glück. Dieses Recht ist in der US-amerikanischen Verfassung verankert.
American way of life bezeichnet auch stereotyp die Mentalität der Einwohner der USA. Sie ist gekennzeichnet durch eine allgemein optimistische Grundhaltung, durch - nach eigener Auffassung der US-Amerikaner - weitestgehende Toleranz gegenüber Minderheiten und Andersdenkenden und durch das Bestreben, die eigenen Vorstellungen und Ideen auf andere Gesellschaften zu übertragen.
Der Begriff der Freiheit ist von zentraler Bedeutung für diese Mentalität, wird jedoch in der Bevölkerung zumeist emotional definiert und interpretiert. Als problematisch am American way of life kann man seine Inkompatibilität mit diversen Phänomenen der restlichen Welt ansehen, insbesondere mit den aktuellen globalen Herausforderungen wie Klimaschutz, Begrenztheit der natürlichen Ressourcen und wirtschaftlichem Ungleichgewicht zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern.
Von Globalisierungskritikern und allgemeinen Amerikakritikern wird die Wendung "American Way of Life" häufig ironisch verwendet, um Verschwendungssucht, Kapitalismus, Großmachtvisionen oder unbeirrten Fortschrittsglauben zu kritisieren.
In der Malerei wird der "American Way of Life" von der sogenannten American Scene (auch Amerikanischer Realismus) zum thematischen Schwerpunkt erhoben. Berühmtester Vertreter dieser Richtung ist Edward Hopper, dessen Gemälde auch in die Popkultur Einzug gehalten haben.
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