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Aluminiumbromid

mol >
Strukturformel
Allgemeines
Name Aluminiumbromid
Summenformel AlBr3
Andere Namen
Kurzbeschreibung --
CAS-Nummer --
Sicherheitshinweise
keine Gefärdungsklasse
R- und S-Sätze
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe, Staubmaske
Lagerung kühl, unter striktem Sauerstoff- und Feuchtigkeitsausschluß
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m3
LD50 (Ratte)
LD50 (Kaninchen)
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe farblos
Dichte 2,64 g/cm3
Molmasse
Schmelzpunkt 97,5 °C
Siedepunkt 263,3 °C
Dampfdruck
Löslichkeit
Gut löslich in organischen Lösungsmitteln
Schlecht löslich in
Unlöslich in
Thermodynamik
Kristallstruktur rhombisch
ΔfH0g in kJ/mol
ΔfH0l in kJ/mol
ΔfH0s in kJ/mol
S0g, 1 bar in J/mol·K
S0l, 1 bar in J/mol·K
S0s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren
SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Aluminiumbromid, Summenformel AlBr3.

Eigenschaften

Aluminiumbromid ist in Benzol und vielen organischen Lösungsmitteln löslich. Es bildet farblose rhombische und an feuchter Luft rauchende Kristalle. Die rel. Molekülmasse MR beträgt 266,71, seine Dichte 2,64. Es hat einen Schmelzpunkt von 97,5°C und einen Siedepunkt von 263,3°C. Im festen Zustand bildet Aluminiumbromid Al2Br6 Moleküle aus, wobei zwei Br--Ionen als Brückenliganden auftreten, welches dazu führt, dass das Aluminiumatom ein vollständiges Elektronenoktett erreich.

Synthese

Aluminiumbromid kann durch überleiten von Bromdampf über ein gühendes Gemisch aus Kohlenstoff und Aluminiumoxid oder auch durch die direkte Einwirkung von Brom auf Aluminium dargestellt werden.

Reaktionsverhalten

Aluminiumbromid reagiert unter Bildung einer stark saueren Lösung unter heftiger Reaktion mit Wasser. Hierbei werden die AL-Br Bindungen weitgehend hydrolysiert. Aus der Lösung kristallisiert Aluminiumbromid als Hexahydrat AlBr3 • 6 H2O aus.

Verwendung

Die Hauptverwendung von Aluminiumbromid ist als Katalysator bei organischen Synthesen, wie z.B. der Polymerisation, der Friedel-Crafts-Reaktionenen oder der Bromierung.

Wiki-/Weblinks

Siehe auch:
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.