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Nachdem das Gebiet bereits im 6-7. Jahrhundert von Slawen besiedelt wurde, findet sich 1568 die erste Erwähnung auf einer Kämmereirechnung unter dem Namen "Trebow". Dadurch wird die Existenz eines Fischerhauses belegt.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Industrieansiedlungen, sodass nicht nur Ausflugsgäste Geld in die Kasse der Gemeinde spülen. Der Treptower Park wird 1876/78 von Gustav Meyer angelegt. 1896 findet dort die Große Berliner Gewerbeausstellung statt. Aus diesem Anlass wird die Sternwarte erbaut, die mit dem längsten Linsenfernrohr der Welt (21 Meter Länge) ausgestattet wird. Heute ist sie unter dem Namen Archenhold-Sternwarte bekannt, nach ihrem Mitgründer Friedrich Simon Archenhold. 1920 wird der Bezirk Treptow gebildet und von Groß-Berlin eingemeindet.
Im Treptower Park befindet sich das sowjetische Ehrenmal, das 1944/49 erbaut wurde und in dem 1994 die letzten russischen Truppen verabschiedet wurden.
Im nördlichen Teil stehen Mietshäuser des Wilhelminischen Rings. In den neunziger Jahren wurde der Treptower errichtet, ein 17 stöckiges Gebäude, welches deutlich über die restliche Bebauung, die die Traufhöhe nicht übersteigt, aufragt und so weithin sichtbar ist.
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