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| Alpensalamander | ||||||||||||||
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| Wissenschaftliche Klassifikation | ||||||||||||||
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Der Alpensalamander ist ein bis zu 16 cm großer Schwanzlurch, wobei die Männchen nicht ganz diese Größe erreichen, sondern um rund 3 cm kleiner bleiben als die Weibchen. Das Tier ist einheitlich dunkelbraun bis schwarz gefärbt und etwas schlanker als sein Verwandter, der Feuersalamander.
Alpensalamander sind überwiegend nachtaktiv und ernähren sich von fleischlicher Nahrung wie beispielsweise Insekten, Spinnen, Larven, Asseln, Schnecken und Regenwürmern.
Der Lebensraum des Alpensalamanders befindet sich in 800m bis 2.000m Höhe, überwiegend in feuchten Laubwäldern in der Nähe von Gebirgsbächen. Oberhalb der Laubwaldzone besiedelt er feuchte Alpenweiden, Zwergstrauchheiden und Schutthalden. Außer in den Alpen trifft man ihn im französischen Jura, vereinzelt auf der schwäbischen Alb und im westlichen Balkan-Hochland an.
Alpensalamander paaren sich, abhängig von Wetter- und Temperaturbedingungen, im Spätfrühling bis Frühsommer. Die Weibchen können nach der Begattung den Samen des Männchens bis zu zwei Jahre in einer Samentasche aufbewahren. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lurchen, die Eier ablegen und deren Nachkommen ein Larvenstadium mit Kiemenatmung im Wasser durchmachen, bringen Alpensalamander nach etwa einem Jahr Tragzeit ein bis zwei voll entwickelte, rund 4 cm große, lungenatmende Jungtiere zur Welt, die sofort auf dem Land voll lebensfähig sind.
Diese geringe Fortpflanzungsrate reicht für den Fortbestand der Art aus, da der Alpensalamander durch giftige Hautsekrete geschützt ist und deshalb keine Fressfeinde hat.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen Alpensalamander unter Naturschutz.
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