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Zentrales Thema der Agenda 21 ist nachhaltige Entwicklung (sustainable development). Mit dieser Entwicklungsvorstellung sollen durch anzupassende Wirtschaftspolitik und Entwicklungspolitik die Bedürfnisse der heutigen Generation Befriedigung finden, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.
Im Sinne nachhaltiger Entwicklung müssen Wirtschaftspolitik der Industrieländer und damit auch Energiepolitik, Agrarpolitik und Handelspolitik angepasst werden. Denn die Industrieländer verbrauchen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerungszahl der Erde immense Ressourcen. In Schwellenländern und Entwicklungsländern bezieht sich die Agenda 21 eher auf Armutsbekämpfung, Bevölkerungspolitik, Bildung, Gesundheit, Trinkwasser- und Sanitärversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung und ländliche Entwicklung.
Nachhaltige Entwicklung - und damit die Agenda 21 - ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns geworden. Es haben sich oft Initiativen zur örtlichen Umsetzung der Agenda 21 gebildet (Lokale Agenda 21).
Im Bildungsbereich ist nachhaltige Entwicklung dabei, die frühere Umweltbildung abzulösen: Moderne Umweltbildung ist Bildung für nachhaltige Entwicklung, wobei letztere vor allem einen umfassenderen Ansatz hat und eben nicht nur den ökologischen Aspekt betrachtet, sondern auch den Zusammenhang mit Ökonomie und Sozialem einbezieht und so zu Handlungskompetenz erziehen will.
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