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Über den ästhetischen Wert eines Objekts entscheiden also nicht die unzureichenden Begriffe "schön" und "häßlich", sondern Art und Weise der Sinnlichkeit und/oder Sinnhaftigkeit in Verbindung mit dem Zeichensystem des Objekts.
Die metaphysische Ästhetik der deutschen Idealismen (Romantik, Genie-Begriff) wurde kritisiert als eine verordnete Ästhetik, die der Zeit nicht mehr gerecht wird. Aus dieser kritischen Grundhaltung entwickelten sich zwei Strömungen: die psychologische Ästhetik und die Kunstwissenschaft Fiedlers.
Heute wird Ästhetik auch benutzt, um das Phänomen der Ästhetisierung der Alltagswelt (Design, Architektur) sowie die durch die Postmoderne aufgezeigten Probleme für Kunst (Reproduzierbarkeit der Kunstwerke, Verwischen der Grenzen zwischen Populär- und Hochkultur) zu beschreiben.
Siehe auch: Ästhetizismus, Formalismus, Friedrich Nietzsche,
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Kindchenschema, Kritik der Urteilskraft, Kunsttheorie, Strukturalismus,Symmetrie, Walter Benjamins Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen ReproduzierbarkeitWandlung des Begriffs / Begriffsgenese
Die traditionelle Ästhetik nimmt an, dass universelle und zeitlose Kriterien für die geschmackliche Bewertung von Kunstwerken existieren.
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