| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Eine erste Blüte erlebte die österreichische Literatur im Fin-de-Siècle und in den Jahrzehnten vor und nach dem Ersten Weltkrieg:
Eine zweite Blüte erlebte die österreichische Literatur in den 1960er und 1970er Jahren, als mit AutorInnen wie Andreas Okopenko, Peter Handke, Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard die Literaturlandschaft und das sprachliche Selbstverständnis nachhaltig verändert wurde. In dieser Tradition arbeiten auch bedeutende zeitgenössische AutorInnen wie z.B.
Natürlich haben AutorInnen wie Ernst Jandl und Friederike Mayröcker das literarische Verständnis nachhaltig geprägt. Ernst Jandl war auch Mitbegründer der www.gav.at Grazer Autorenversammlung, einem der größten österreichischen Literaturverbände. Diesem gilt die deutsche Sprache übrigens nicht als konstituierendes Merkmal der österreichischen Literatur, womit u.a. einer Einbindung von so genannten sprachlichen Minderheiten der Weg in die Literatur erleichtert werden sollte.Auch die Tradition der Wiener Gruppe wird weiterhin fortgeschrieben, der oft diskutierte, vielfach auch abgelehnte Begriff Experimentelle Literatur hat hierbei große Bedeutung. Unter experimenteller Literatur werden Werke verstanden, die den Materialcharakter der Sprache betonen, das Verhältnis von Form und Inhalt reflektieren oder auch sich einer freiwilligen Beschränkung im Sinne von Oulipo unterziehen. An Vertretern und Vertreterinnen innerhalb der zeitgenössischen österreichischen Literatur wären etwa zu nennen:
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |