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Þingvellir befindet sich im Südwesten Islands und ist seit 1928 ein Nationalpark. Es liegt am Nordufer des Þingvallavatn, Islands größtem See. Der Fluss Öxará durchströmt den Nationalpark und formt an der Schlucht Almannagjá einen sehenswerten Wasserfall, den Öxaráfoss. U.a. an diesem Ort (und im weiteren Umfeld) wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmänner-Schlucht) (zu den Spalten vgl. auch Krafla und Mývatn). Die tektonischen Verschiebungen zeigen sich auch in den häufigen Erdbeben; vgl. hraun.vedur.is/ja/englishweb/ . Außerdem macht sich der Vulkanismus bemerkbar. Das Wasser des Baches soll in den letzten Jahren auch schon überraschend angefangen haben zu dampfen.
Der Ort gehört mit dem Wasserfall Gullfoss und den Geysiren des Haukadalur zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands, dem sogenannten Golden Circle. 2004 wurde der Nationalpark durch die UNESCO zum Welterbe erklärt.
Siehe auch: Geschichte Islands, Geographie Islands, Liste der Nationalparks in Island, Strokkur
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